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Arbeitsdiagnostik nach Weinberg
 
Arbeitsdiagnostik Arbeitsplatz/Arbeitsdiagnostik Beruf:
Die Arbeitsdiagnostik nach Weinberg ist ein standardisiertes ergotherapeutisches Assessmentinstrument zur Erhebung eines physischen und psychischen Fähigkeitsprofils in Abgleich mit dem individuellen Tätigkeitsprofil eines Patienten zum aktuellen Zeitpunkt des Heilverfahrens, um festzustellen, welche Tätigkeiten ausgeführt werden können und welche Tätigkeiten problematisch sind. Dabei steht zunächst die Einschätzung der Ausführbarkeit der Arbeiten/Tätigkeiten im Vordergrund.
Durch die übersichtliche Darstellung sämtlicher Tätigkeiten (Dauer, Häufigkeit) und der Einschätzung der Ausführbarkeit entsteht ein individuelles Tätigkeitsprofil, aus dem hervorgeht, welche Tätigkeiten als kritisch eingeschätzt werden.

Die kritischen Tätigkeiten werden dann am Arbeitsplatz erprobt, um gemeinsam zu erarbeiten, ob die problematischen Belastungen trainierbar sind, oder nachhaltige Kompensationsstrategien notwendig werden. Die erarbeiteten Lösungsstrategien können dann im Rahmen einer therapeutisch begleitete Arbeits- und Belastungserprobung trainiert werden.
 
Arbeitsdiagnostik Arbeitsmarkt:
Die Arbeitsdiagnostik Arbeitsmarkt beinhaltet alle arbeitsmarktrelevanten, physischen und psychischen Belastungsfaktoren und ermittelt die Belastungsfähigkeit des Patienten zum aktuellen Zeitpunkt des Heilverfahrens.
Durch die übersichtliche Darstellung der Einschätzung und der konkreten Leistung des Patienten entsteht ein tragfähiges nachhaltiges Ergebnis der Arbeitsfähigkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt, in Bezug auf die Schwere der Arbeit (Leichte Arbeit, mittelschwere Arbeit, Schwere Arbeit) und die Erwerbsfähigkeit (volle Erwerbsfähigkeit, teilweise Erwerbsfähigkeit, volle Erwerbsfähigkeit). Mit dem Ergebnis (positives und negatives Leistungsbild) ist eine berufliche Neuorientierung möglich.